Der Verlag Kunst und Alltag wurde 1977 in München gegründet und hat bis heute alle feindlichen Übernahmeversuche erfolgreich abgewehrt. Von “Kunst und Alltag” waren manche Leser anfangs irritiert, sie haben gemeint, es müßte besser „Alltag und Kunst“ heißen. Aber das hat einen ganz anderen Rhythmus. Unsere Stärke ist nicht das Produzieren von Bestsellern, die sich in den Kaufhäusern stapeln, sondern von eigenwilligen Werken, die Zeit brauchen, um - manchmal erst auf Umwegen - ihre Leser zu finden. Also sind viele unserer Titel jahrelang lieferbar.

Ein Buch über Tschernobyl und die erstaunlich unterschiedlichen Meßergebnisse von staatlichen und privaten Geigerzählern wurde im Münchner Stadtrat als „Hetzschrift“ bezeichnet. Auch die genmanipulierte „Krebsmaus“ in den 90er Jahren wurde Thema einer Veröffentlichung. Neben unserem Schwerpunkt „Literatur und Kunst“ gibt es witzige Kindersprüche, Sprachspiele, Schachbücher, Ethnologisches, Chaotisches, Lebens-Erzählungen. Also: eine bunte Mischung, entsprechend der Devise, an deren Verständnis wir immer noch arbeiten: „Je künstlicher der Alltag, desto alltäglicher die Kunst"

40 Jahre Kunst und Alltag

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